Dirigent: Sebastian Lang-Lessing
Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre Die Hebriden op. 26 MWV P 7
Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühling“ + Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“
In zwei Konzerten widmet sich Generalmusikdirektor Sebastian Lang-Lessing einem Herzenskomponisten: Robert Schumann. Alle vier Sinfonien des Zwickauers kommen in diesem kleinen Schumann-Zyklus zur Aufführung.
Doch vor Robert Schumann erklingt erst einmal sein enger Freund Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Konzertouvertüre Die Hebriden entstand aus den Eindrücken einer Schottlandreise, bei welcher der Komponist die Insel Staffa besuchte. Durch Effekte wie Wellenrauschen und Donnergrollen gelang ihm darin eine Form eindrücklicher musikalischer Landschaftsmalerei.
Nach seiner sensationellen Entdeckung von Franz Schuberts Großer C-Dur-Sinfonie – uraufgeführt durch Mendelssohn Bartholdy – kribbelte es Schumann in den Fingern, endlich eine eigene Sinfonie zu Papier zu bringen: „Das hat mich wieder in die Füße gestachelt.“ Nach einigen verworfenen Versuchen gab 1841 dann ein Frühlingsgedicht Adolf Böttgers den entscheidenden Impuls, dessen Schlussvers „Im Thale blüht der Frühling auf!“ den Anfangstakten der Frühlingssinfonie rhythmisch perfekt unterlegt werden kann. Verwarf Schumann auch die frühlingshaften Titel, die er den einzelnen Sätzen gab, so sprießt der Lenz doch aus allen Tönen.
Neun Jahre später, 1850, waren Clara und Robert Schumann frisch in Düsseldorf angekommen, wo er die Stelle des Städtischen Musikdirektors übernahm. Beflügelt vom neuen Umfeld entstand die Rheinische Sinfonie innerhalb nur eines Monats. In ihrem volkstümlichen Charakter spiegeln sich – so Schumann – womöglich Eindrücke des Rheinlands, ohne Programmmusik zu sein.
Beginn: 19:30 Uhr


